Niederschlagsbilanz von Emschergenossenschaft und Lippeverband.
Als erster Monat des im vergangenen Oktober begonnenen Wasserwirtschaftsjahres fiel der Februar 2026 geringfügig zu nass aus. Das ist das Ergebnis der aktuellen Niederschlagsauswertungen der beiden regionalen Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV). Im Emscher-Gebiet wurde im vergangenen Monat im Mittel eine Niederschlagssumme von 63,5 mm (ein Millimeter entspricht einem Liter pro Quadratmeter). Zum Vergleich: Der langjährige Durchschnittswert für den Monat Februar liegt bei 56 mm. Im Lippe-Gebiet fielen 61,3 mm Niederschlag und damit etwa 8 mm mehr Niederschlag als im langjährigen Mittel (53 mm).
Die niedrigste Monatssumme in den Verbandsgebieten an Emscher und Lippe wurde im Einzugsgebiet des Lippeverbandes an der Station Kläranlage Unna-Billmerich mit 48,4 mm erfasst. Die höchste Niederschlagssumme wurde – ebenfalls im Einzugsgebiet des Lippeverbandes – an der Station Pumpwerk Dorsten-Harsewinkel mit 78,1 mm erreicht.
Ausschlaggebend für die überdurchschnittlichen Niederschlagsmengen im Februar war eine niederschlagsreiche Phase ab der zweiten Monatshälfte, welche bis zum 23. Februar anhielt. An diesem Tag wurden zudem die höchsten Tagessummen in beiden Verbandsgebieten erreicht. Im Emscher-Gebiet fielen am 23. Februar im Maximum 18,4 mm an der Station Pumpwerk Herne-Horsthausen. Im Lippe-Gebiet fielen im Maximum 19,5 mm an der Station Kläranlage Dorsten-Wulfen.
Der meteorologische Winter war zu trocken
Insbesondere aufgrund des deutlich unterdurchschnittlichen Monats Dezember fiel der meteorologische Winter (Dezember, Januar und Februar) in Summe zu trocken aus. Erreicht wurden Niederschlagssummen von 160 mm im Bereich der Emschergenossenschaft und 151 mm im Lippeverbands-Gebiet. Das langjährige Mittel liegt im Emscher-Gebiet bei 197 mm und im Lippe-Gebiet bei 186 mm.
EMSCHERGENOSSENSCHAFT UND LIPPEVERBAND
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