Das Hobby zum Beruf gemacht

Die Ausbildung zum IT/Fachinformatiker für Systemintegration

Auf dem Weg zum Interview mit dem 19-jährigen Tobias Gramsch führt der Weg diesmal nicht in die Räumlichkeiten der Hertener Stadtwerke, sondern in die Ewaldstraße zum alten Zechengelände Ewald – dem Sitz der PROSOZ Herten GmbH. PROSOZ steht seit mehr als 25 Jahren für innovative Softwarelösungen. Mit Angeboten für die Bereiche Arbeit, Soziales, Kinder- und Jugendhilfe, Bauen und Ordnung positioniert sich PROSOZ Herten als führendes Software- und Beratungshaus für kommunale Verwaltungen. Ebenso wie die Hertener Stadtwerke ist PROSOZ Herten ein Unternehmen der Stadt Herten und ermöglicht dadurch eine Verbindung, von der Auszubildende wie Tobias Gramsch profitieren können.

Top secret

Ein Team aus fünf bis sechs Mitarbeitern der Hertener Stadtwerke arbeiten in der PROSOZ-Außenstelle auf Ewald. Darunter auch Tobias Gramsch und sein Ausbilder Udo Goßmann. Sie stellen sich unseren Fragen in der Caféteria. Denn: Fotos oder ein Interview direkt am Arbeitsplatz von Tobias Gramsch sind aus datenschutzrechtlichen Vorgaben nicht möglich. Geheimnisvoll. Aber nachvollziehbar. Schließlich wird dort auch an neuen Softwarelösungen gearbeitet und zukunftsweisende Lösungen für interne und externe Kunden entwickelt. Stattdessen führt er uns in einen „Patchraum“ und erläutert, wie die Technik in Schulungsräumen vorbereitet wird. Im Rahmen der Ausbildung lernt er aber auch andere Abteilungen bei den Hertener Stadtwerken kennen, wie zum Beispiel die Finanzbuchhaltung.

Hobby zum Beruf gemacht

Tobias Gramsch ist mittlerweile im dritten Lehrjahr angekommen. Nach dem Besuch der Günther-Eckerland-Realschule in Marl begann er zunächst eine Ausbildung an einem Berufskolleg. Doch das war noch nicht das Richtige. Die ausgeschriebene Ausbildungsstelle bei den Hertener Stadtwerken zum IT/Fachinformatiker für Systemintegration jedoch schon. „Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht“, erzählt er und strahlt. Denn er bringt das mit, was seiner Meinung nach für die Ausbildung unbedingt wichtig ist: „ Interesse an Neuheiten, Teamfähigkeit, logisches Denken und natürlich ein Grundwissen über Informatik.“

Gerne würde er nach seiner Ausbildung bleiben. Ein halbes Jahr wurde ihm bereits zugesichert. „Was dann passiert, hängt von der Personalbedarfsplanung ab“, erklärt Udo Goßmann. Doch bis dahin gibt es noch einiges zu tun. Ein besonderes Projekt, an dem Tobias Gramsch mitarbeiten wird, ist eine zukunftsbasierte Hardund Software für die PROSOZ Akademie. Denn auch, wenn er Auszubildender der Hertener Stadtwerke ist, überschneiden sich die Aufgabenbereiche stark. Das macht die Ausbildung umso abwechslungsreicher: Service an der Telefonhotline, Bearbeitung von Tickets, Problemlöser vor Ort, Bereitsteller von Technik für Schulungen – nicht ausschließlich findet die Arbeit am PC statt. Für Tobias Gramsch ist jeder Tag anders und er ist sichtlich glücklich damit.

 

Text: Sandra Rodenkirchen • Fotos: Markus Mucha




Info

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Herner Straße 21
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