Das erste Mal auf den Doppelbock

Hoch hinaus auf den Doppelbock

„Meine Opas waren Bergmänner auf Ewald – da ist es ja klar, dass ich ein Faible für den Bergbau habe“, lacht Cedric Impekoven (2.v.l.). Der 23-jährige Klempner findet neben der Meisterschule in seiner Freizeit als Hobbyfotograf noch Zeit für die Suche nach Kohlenpott-Motiven. „Beim Tag der offenen Tür auf Prosper-Haniel habe ich ein Stück Kohle mitnehmen dürfen, das war beeindruckend, aber richtig einfahren, das hat leider noch nie geklappt.“ Dafür durfte er nun hoch hinaus, und mit seinem Kumpel Pascal Truchel (rechts) in luftiger Höhe – der Doppelbock der Zeche Ewald ist laut Helma Sperling (links) von der Ewald Betriebs- & Event GmbH etwa 80 Meter hoch – den Blick über die Region genießen. Mehrere Treppen geht es hinauf, bis man an den mehr als sechs Meter hohen Förderrädern steht. „Bis zur Schalke-Arena zu gucken ist selbst bei bewölktem Himmel von da aus kein Problem.“ Cedric Impekoven und sein Kumpel waren fasziniert – und haben jeden Moment da oben genossen, trotz ein bisschen „Höhenrespekt“, schmunzelt der junge Hertener.

Text: Mareike Graepel

Info