Alexandra Mielke ist neue Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Herten

Ab Juni vertritt sie die Belange aller Geschlechter im Rathaus

Als neue Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Herten tritt Alexandra Mielke ab dem 1. Juni ihren Dienst im Rathaus an. Als Nachfolgerin von Maresa Kallmeier bewertet sie dann zum Beispiel alle Belange der Stadtverwaltung geschlechterspezifisch und engagiert sich bei anfallenden Themen für eine entsprechende Gleichberechtigung. „Ich freue mich, Alexandra Mielke ab Juni als neue Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Herten begrüßen zu dürfen“, so Bürgermeister Fred Toplak.

Ziel der Gleichstellungsarbeit ist es Geschlechterstereotype in der Berufswahl abzubauen, einen fair bezahlten Arbeitsplatz sowie Fortbildungsangebote für alle zu sichern und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern. Die Gleichstellungsbeauftragte fördert ebenso Genderpädagogik und gendersensible Angebote in Bildungseinrichtungen. Außerdem soll sie im Rahmen von „Demokratie leben“ Projekte wie zum Beispiel „One Billion Rising“ oder VHS-Themenreihen unterstützend begleiten.

Zusätzlich arbeitet die Gleichstellungsbeauftragte in zahlreichen lokalen, landes- und bundesweiten Netzwerken und Initiativen mit, um gemeinsam Ideen zu entwickeln, die die Chancengleichheit in Herten fördern. So ist sie zum Beispiel im Netzwerk Frühe Hilfen und Kinderschutz, beim Runden Tisch gegen Rassismus und für Demokratie oder bei den Arbeitsgemeinschaften der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten tätig.

„Gerade die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist mir ein besonderes Anliegen. Wie wir in Zeiten der Corona-Pandemie sehen, werden Familien vor große Herausforderungen gestellt, die es zu bewältigen gilt“, so Alexandra Mielke. Als erste konkrete Aufgaben warten die Planung der nächsten Frauenkulturtage, der Taschenkalender „Mädchenmerker“ und der Lenkungskreis Gleichstellung, der im September stattfinden soll.

Nach ihrem Studienabschluss 2006 in „Sozialer Arbeit“ an der Universität Duisburg Essen war Alexandra Mielke bei verschiedenen Trägern im Bereich der Jugendhilfe tätig. Seit 2006 arbeitet sie für die Stadt Herten, zuerst im Bereich Jugendhilfe im Strafverfahren. Nebenberuflich absolvierte sie eine Ausbildung zur Antigewalttrainerin und unterrichtete Kurse zum Thema Sozialkompetenztraining und Antigewalttraining. 2016 wechselte sie dann in den Pflegekinderdienst und die Adoptionsstelle, von wo sie ab Juni die hauptamtliche Aufgabe der Gleichstellungsbeauftragten übernimmt.