Abtauchen, durchatmen, entspannen

Wie eine Familie ihren Tag in der Copa Oase genießt.

Schon frühmorgens um acht Uhr geht es für die Patchwork-Familie aus Herten in die Saunalandschaft des Copa Ca Backum. Rund sieben Grad Außentemperatur, schnell das Handtuch um, die Tür der kleinen Holzhüttensauna geht auf – und schon sind es gemütliche 80 Grad.

„Es duftet gut, ist echt schön und warm“, stellt Familienvater Christian Stanzione fest. „Der Saunabereich hat mich ganz schön vom Hocker gehauen“, sagt seine Frau Katja Stanzione. „Dass es so familienfreundlich ist, dass auch die Kinder hier rumlaufen können, ohne dass es jemanden stört – ich bin begeistert“, sagt die 42-Jährige. Gemeinsam mit dem 13-jährigen Timo und der 14-jährigen Lana gehen die beiden oft in die Sauna. Bisher allerdings in Borken – „jetzt definitiv auch öfter in Herten“, da sind sich Kinder und Eltern sicher. „Auch draußen war es super schön mit den Liegen aus Holz“, sagt Lana. Timo gefällt vor allem der kleine Wasserfall direkt daneben. Trotz der kühlen Herbsttemperaturen haben sich Lana und Timo dann später sogar in die Außenbecken getraut.

 

 

Super für Finn – und für die ganze Familie

Denn echte Wasserratten sind in der Familie alle. Auch der vierjährige Finn ist in den kleinen Schwimmbecken schon oft mit dabei, auch an diesem Samstag im Copa Ca Backum. Das findet auch seine große Schwester gut: „Es gibt sogar eine spezielle Rutsche für die Kleinkinder, auf der sie alleine rutschen können, für Finn ist das super.“ Bevor es für die älteren Geschwister und Eltern in das große Becken im Hallenbad geht, legt die Familie eine Pause im Restaurant ein. Currywurst, Spaghetti, Chicken Nuggets, aber auch Fisch, Salate oder Fleischgerichte – „für ein Schwimmbad ist das eine große Auswahl und die Preise sind überschaubar und familienfreundlich“, sagt Katja Stanzione. Gut gestärkt geht es für die fünf Hertener dann zum Schwimmerbecken. Neben Badehose und Bikini ziehen sie am Beckenrand Schwimmflossen und Taucherbrille auf, denn es geht beim Schnuppertauchen zum Tauchgang auf den Beckengrund. „Ein Tauchlehrer des Tauchsportclubs Herten hat uns die wichtigsten Handzeichen erklärt und dann ging es auch schon runter. Unter Wasser haben wir dann mit Frisbees gespielt oder Spielzeug hochgeholt“, erzählt Lana. „Das war schon toll, einfach mal so lange wie man möchte da unten zu bleiben“, ist auch Timo begeistert. „Aber so leicht wie es im Fernsehen immer aussieht war es gar nicht, sondern ganz schön anstrengend.“ Auch wenn die Hertener vorher schon oft im Copa waren: Sie haben so Einiges neu entdeckt. „Es ist total abwechslungsreich, einfach für jeden etwas dabei“, sagt Christian Stanzione. „Und sehr nah für uns“, fügt seine Frau hinzu: „Ich könnte mit den Kindern auch nach der Schule mal ganz spontan hingehen – das ist ja fast nebenan ...“

 

 

Text: Mareike Graepel • Fotos: Markus Mucha