Gib Flosse, Genosse!

Über 50 Teilnehmer bei Mermaiding-Kursen im Copa Ca Backum

Herten. Im Schwimmerbecken des Copa Ca Backum waren am Wochenende die Meerjungfrauen los: Über 50 Teilnehmerinnen und zwei Teilnehmer lernten in vier Kursen von Brigitte Siek das „Mermaiding“ kennen.

Die Kursleiterin der „Sauerland-Nixen“ war zum ersten Mal zu Gast in Herten. Sie zeigte den Schülerinnen und Schülern, dass das Schwimmen mit Meerjungfrauenschwanz und –flosse mehr ist als nur ein hübscher Anblick. „Die Bewegung kommt aus dem Bauch heraus“, erklärt sie. „Dabei werden vor allem der Rückenstrecker und die Bauchmuskulatur beansprucht.“ 

„Ziemlich anstrengend“, finden Emilia Moberg (12) und Lilli Riesemann (13), aber auch „richtig cool.“ Die beiden Mädchen sind keine Flossen-Neulinge. Aber einen Mermaiding-Kurs besuchten sie im Copa Ca Backum zum ersten Mal. „Danach muss man jedenfalls keinen anderen Sport mehr machen“, sagt Lilli grinsend. „Und jetzt haben wir richtig Hunger.“

Im Erwachsenen-Kurs am Abend sind Karin und Caterina Stephan erstaunt über das straffe Kursprogramm. Bahn um Bahn lässt Brigitte Siek die angehenden Meerjungfrauen schwimmen, auf dem Bauch, dem Rücken, der Seite. Beim angedeuteten Handstand unter Wasser sollen die Flossen an der Wasseroberfläche zu sehen sein. Und schließlich geht es auch darum, so schnell und so elegant wie möglich die 25-Meter-Bahn zu absolvieren.  

„Das ist wirklich anstrengender als ich gedacht hätte“, gibt Karin Stephan zu. „Im Fernsehen sah das vor allem lustig aus.“ Sie hat ihre Tochter mit der Anmeldung zum Mermaiding überrascht. „Wir haben im Fernsehen häufig gemeinsam die Serie „H2O – Plötzlich Meerjungfrau" gesehen“, erklärt sie, „und jetzt wollten wir es selbst probieren.“ Ein Experiment, das für Caterina Stephan durchaus wiederholungswürdig ist: „Jetzt ist es komisch, wieder auf zwei Beinen zu stehen“, sagt sie nach zwei Stunden in der Flosse.

Und wie schlug sich unser Redakteur? „Ich bin absolut geschafft“, so Jonas Alder direkt nach dem Kurs. „Als die anderen vor mir geschwommen sind, sah das so leicht aus, doch die Bewegung fordert viele Muskeln, die ich eigentlich nie nutze. Dennoch: Es ist eine interessante Form der Fortbewegung im Wasser.“

Text: Stefanie Hasler, Jonas Alder

Fotos: Caroline Seidel, Stefanie Hasler

Video: Jonas Alder

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