Tipp des Monats Oktober ist Pflanzzeit

Gärtnern ist auch im Herbst angesagt

 

Die letzten Sommerblumen sind verblüht, die Gartenmöbel schon verstaut. Trotzdem ist der Oktober der richtige Monat um an den Frühling zu denken: Jetzt können die Zwiebeln für Narzissen, Tulpen und Co. gesetzt werden.

Die Blütenpracht ist groß im Frühjahr: Manchmal stecken die Vorboten der warmen Jahreszeit ihre Köpfe schon durch den noch winterharten Boden. Damit sich die Pflanzen gut entwickeln können, sollten sie an einem Platz mit lockerem, durchlässigem Boden gepflanzt werden, der ausreichend Sonne bekommt und keine Staunässe produziert. Deshalb eignen sich trockene Perioden im Oktober besonders gut zum Setzen.

Bunte Farbenpracht

Welche Zwiebeln in die Erde kommen, obliegt dem Geschmack von Hobbygärtner oder –gärtnerin. Für eine große Abwechslung sind im Handel auch bereits fertige Mischungen erhältlich. Anbei ein kleiner Überblick über die Klassiker der bunten Vielfalt:

  • Schneeglöckchen stecken ihre Köpfe meist als erste aus der Erde. Sie blühen weiß und mögen ein sonniges Plätzchen zwischen Sträuchern und Gehölzen.
  • Krokusse gehören ebenfalls zu den Frühblühern. Sie sind in verschiedenen Farben erhältlich – die Palette reicht von weiß über goldgelb bis hin zu violett. Auch sie freuen sich über viel Sonne.
  • Die filigranen Hyazinthenblüten zeigen sich traubenweise von März bis Mai, und zwar in blau. Dabei verströmen sie einen betörenden Duft. Und zwar am liebsten an einem halbschattigen Plätzchen.
  • Narzissen oder Osterglocken blühen – wie der Name schon sagt – zur Osterzeit, also ab Ende März. Das tun sie in Weiß oder verschiedenen Gelbtönen. Sie sind die Diven unter den Frühjahrsblühern: Erstens stehen sie nicht gerne neben Tulpen. Und zweitens mögen sie Staunässe. Ideal wachsen sie auf nassem Rasen.
  • Tulpen blühen spätestens ab Mitte April, und zwar in fast jeder erdenklichen Farbe. Es gibt sie in weiß, rot, rosa, pink, orange, gelb, violett, schwarz – und sogar in rot-weiß gestreift, dann auch gern mit gekräuselten Blütenblättern. Sie lieben die Sonne.

Die Zwiebeln können übrigens nach der Blüte problemlos im Boden bleiben: Die Pflanzen vermehren sich von selbst und kommen im nächsten Jahr in noch größerer Pracht zurück.

Verwandte Themen:
Info

Hertener Stadtwerke

Uwe Hauschild
02366-307-194
grundstuecke@remove-this.herten.de 
www.hertener-siedlungen.de