Glasfaserkabel inklusive

Glasfaserkabel inklusive

Die rechteckigen Blöcke zwischen Jahnstraße und Ahornstraße sind rot gefärbt. Die Legende auf dem bunten Vermarktungsplan verrät, was das heißt: Alle 21 Grundstücke der zukünftigen Comenius-Siedlung in Herten-Scherlebeck sind verkauft. „Schon wenige Wochen nach dem Spatenstich waren die Grundstücke vergeben, wir hatten wirklich eine sehr hohe Nachfrage“, sagt Uwe Hauschild, Abteilungsleiter für die Grundstücksvermarktung bei den Hertener Stadtwerken.

Großes Interesse, das Hauschild vor allem mit der guten Versorgungslage begründet: „Man hat alles, was man braucht – Kindergarten, Schule, ein kleines Einkaufszentrum und ein Seniorenheim, sogar fußläufig zu erreichen“, sagt Hauschild. Auch in der Ried als Naherholungsgebiet sei man schnell. Seit dem Spatenstich im November 2017 hat sich auf der Baustelle einiges getan. Die Fläche des ehemaligen Jahnsportplatzes ist beseitigt, der richtige Boden für die Siedlung geschaffen.

Neun Familien haben schon angefangen zu bauen: Einige legen gerade die Bodenplatten, andere haben schon die Hauswände stehen.

Höchste Bandbreite

Auch die Kabel und Rohre für den Breitbandanschluss liegen bereit. „Die Infrastruktur ist schon fertig, wenn die Häuser dann gebaut sind, können die Glasfaserkabel direkt mit den einzelnen Häusern verknüpft werden“, erklärt Stefan Burkert, stellvertretender Abteilungsleiter für Kommunikationstechnik bei den Hertener Stadtwerken. Die moderne Technik mache im Vergleich zum Kupferkabel eine weitaus höhere Leistung möglich. „Auf dem Markt ist das zurzeit die höchste verfügbare Bandbreite, die man haben kann“, sagt Burkert. So sei die Comenius-Siedlung kommunikationstechnisch definitiv auf dem neuesten Stand. Die Verlegung der Glasfaserkabel ist ein Pilot-Projekt der Hertener Stadtwerke.

 

 

Kunden, die ein Grundstück in der Comenius-Siedlung gekauft haben, bekommen die Verlegung der Kabel im Grundstückskaufpreis nun direkt mit dazu. Gesunde Mischung Gekauft haben die Grundstücke sehr unterschiedliche Menschen: „Da haben wir eine gesunde Mischung aus jungen Familien, aber auch Senioren, die sich noch einmal verändern wollen und jetzt altersgerecht alles auf einer Ebene bauen“, erklärt Hauschild.

Doch nicht jeder Käufer baut nur für sich selbst: Auf zwei Grundstücken bauen die Eigentümer ein Haus mit Eigentumswohnungen. Die meisten neuen Hausbauer kommen aus Herten und angrenzenden Städten, rund 30 Prozent ziehen in Zukunft aber auch aus weiter entfernten Regionen in das neue Eigenheim.

Komplett fertig ist die neue Hertener Siedlung vermutlich in zwei bis drei Jahren. „Wenn 80 Prozent der Häuser fertig sind, werden Straßen asphaltiert, Bäume gepflanzt und Laternen aufgestellt“, erklärt Uwe Hauschild. Wie hoch und breit das eigene Haus sein darf, das steht im Bebauungsplan; wie genau das neue Eigenheim dann aussieht, das bleibt den zukünftigen Scherlebeckern aber selbst überlassen. Bis dahin werkeln sie weiter fleißig – an ihrem eigenen Haus für eine bunt gemischte Siedlung in Herten.

 

Text: Lisa MathoferFotos: Markus Mucha

 

Info

Hertener Stadtwerke GmbH
Grundstücksvermarktung
Tel. 02366/307-194
www.hertener-stadtwerke.de