Geballtes Wissen für den Klimaschutz

Klimafreundliches Handwerk

Klimatechnik in zweiter GenerationEin breites Spektrum an klimafreundlichen Produkten für die komplette Haustechnik bietet die Firma Kniffka GmbH auf der Adalbertstraße in Herten an. Der 1978 gegründete Betrieb hat sich im Laufe der Jahre zu einem Fachbetrieb im Bereich Klimaschutz und der damit verbundenen CO2-Einsparung entwickelt. Dabei ist besonders der Einbau von Wärmepumpen ein wichtiger Geschäftszweig. Der ehemalige Firmengründer, Hans-Dieter Kniffka, baute bereits vor 15 Jahren die ersten Wärmepumpen in Gebäude ein, als solche Systeme noch kaum bekannt waren. Dieses Know-how erweiterte sein Sohn, der jetzige Firmeninhaber Mark André Kniffka, stetig in den letzten Jahren und so kann man sich darauf verlassen, dass sich durch seine Erfahrung, eine qualifizierte Beratung seinerseits und den Einbau neuer, modernerer klimafreundlicher Systeme, sowohl in Neu- als auch in Altbauten, ein Maximum an Ein­sparungen erreichen lässt. „In Neubauten kommen für die Heizungs- und Warmwasserversorgung in erster Linie Wärmepumpen zum Einsatz. Für Altbauten empfehlen wir sogenannte Hybridsysteme, die aus der Kombination Gasbrennwertheizung und Wärmepumpe bestehen“, so Mark André Kniffka. Ein besonderes Highlight im Sommer ist zudem die Möglichkeit, Neubauten mit der Wärmepumpe über die Fußbodenheizung zu kühlen.

Das Haus warm einpacken
Vom Großater 1933 gegründet, bietet der Malerbetrieb Bury auf der Schlägel-und-Eisen-Straße in Westerholt schon seit vielen Jahren Dämmungen für Alt- und Neubauten mit Mineralwolle oder Polystyrol an. „Damit kann eine Ein­sparung der Heizkosten und der damit verbundenen Senkung des CO2 Gehaltes um bis zu 25 Prozent erreicht werden“, so Reinhard Bury, der den elterlichen Betrieb bereits in der dritten Generation weiterführt. Diese Wärmeschutzmaßnahme ist auf die Lebensdauer eines Hauses ausgelegt. Dadurch kann sich eine solche Investition bereits nach zehn Jahren amortisiert haben. Durch einen hochwertigen Silikonharzputz und dem damit verbundenen Anstrich ist auch das Vergrünen einer Fassade kein Problem mehr.
Mehr Neubau als Aufrüstung

„Sechzig Prozent unserer Maßnahmen bringen wir auf Neubauten an, vierzig Prozent entfallen auf die Sanierung von Altbauten“ erklärt Reinhard Bury. Mit seiner Erfahrung von 5.000 Quadratmetern angebrachter Dämmung pro Jahr ist der Malermeister ein Experte auf diesem Gebiet und kennt sich auch mit rechtlichen Bestimmungen, wie zum Beispiel dem Thema „Brandschutz bei der Fassadendämmung“, sehr gut aus.

Priorität Klima: Herten hat den Klimanotstand ausgerufen
Am 9. Oktober hat sich der Rat der Stadt Herten mehrheitlich der Resolution zur Ausrufung des Climate Emergency (Klimanotstand) angeschlossen und den von der Stadtverwaltung erarbeiteten „10-Punkte-Plan – Priorität Klima“ einstimmig beschlossen. Dieser dient als Grundlage für weitere engagierte Arbeit zum Klimaschutz in Herten: 1. Vorlage der Auswirkung auf das Klima ab der nächsten Ratsperiode mit den Auswahlmöglichkeiten „Nein“, „Ja, positiv“ und „Ja, negativ“ 2. klimaschonende Ausführung bei Maßnahmen jeglicher Art 3. Rezertifizierung als dena-Energieeffizienz-Kommune 2020. Herten wurde 2017 als erste Kommune in Nordrhein Westfalen von der Deutschen Energie-Agentur für die erfolgreiche Einführung eines Energie- und Klimaschutzmanagementsystems in der Stadtverwaltung geehrt. Dies möchte die Stadt Herten bis 2022 wieder erreichen. 4. Verdrängung fossiler Energieträger durch klimaschonende Alternativen, insbesondere Nahwärme, Solarenergie, Wasserstoff und intelligente Speicher in Kooperation mit den Hertener Stadtwerken. 5. Einberufung eines Klimarats zweimal jährlich 6. Bürgerliches Engagement für den Klimaschutz soll von der Stadt Herten unterstützt und gefördert werden. 7. Fortführung des Hertener Klimakonzepts 2020+ 8. Erstellung eines vom Bundesumweltministerium geförderten Klimaanpassungskonzepts 9. „Masterplan klimafreundliche Mobilität“ insbesondere zur Stärkung von Rad- und Fußverkehr und klimafreundlicher Antriebstechniken und die Stärkung des ÖPNVs. 10. Zusammenführung der Konzepte in einer Nachhaltigkeitsstrategie 2030, deren Umsetzung durch das interdisziplinäre „Kernteam Nachhaltigkeit“ kontrolliert wird.


Wasser, Wärme. Wohlgefühl
Bunte Wasserbälle, Schwimmnudeln in allen Arten und Ausführungen und als Highlight ein riesiger, aufblasbarer Delfin– So sieht die Kulisse auf dem Hochstück 1 in Herten aus. Ganz versteckt findet man hier ein Wohlfühlparadies für die Wasserratten in Herten und Umgebung. Das (private) Schwimmbad in Herten Westerholt, das seit 2012 existiert, richtet sich ausnahmslos an alle Generationen: Die ganz Kleinen können hier zum ersten Mal in Berührung mit Wasser kommen aber auch Erwachsene oder Senioren können bei Gelenk­problemen im Bereich Rehasport und Prävention aktiv werden. In dem 8 x 9-Meter Becken mit einer Temperatur von 31,5 Grad ist Wohlfühlen angesagt. Seit sieben Jahren gibt es das Schwimmbad in Herten. Die Weidner Wassertechnik GmbH kam mit der Idee um die Ecke, ein neues Becken nach den neuesten Vorschriften zu bauen. Durch die neuesten Standards ist das Schwimmbad kein Energiefresser und so besser für die Umwelt. Andreas Weidner, der seinen Betrieb nebenan führt, sorgt kontinuierlich für beste Qualität der Wasserwerte: Filter­anlagen und Dosieranlagen müssen auf dem neuesten Stand sein und Frischwasser muss akribisch protokolliert und pro Badegast hinzugefügt werden. 

Text: Christine Alder, Sandrine Seth, Nina Hahn; Fotos: Markus Mucha, Privat

Info

Schwimmbad Herten Weidner
Betreiber Thorsten Stopp
Tel. 0209 1478521
E-Mail: thorsten.stopp@remove-this.come-back-praevention.de