Airlift in a Box – Ein CARE-Paket zum Jubiläum der Luftbrücke

exte und Ein CARE-Paket für den Englisch-Leistungskurs Q1 der Rosa-Parks-Schule.

Vor 70 Jahren begann die Rettung von West-Berlin durch die „Luftbrücke“ (Airlift). Die West-Alliierten versorgten vom 24. Juni 1948 bis zum 12. Mai 1949 die eingeschlossene Stadthälfte und retteten so die Bevölkerung vor dem Hungertod. Die sowjetische Besatzungsmacht hatte damals alle Land- und Wasserwege während der Berlin-Blockade gesperrt. Zu diesem Jubiläum konzipierte die US-Botschaft in Kooperation mit dem AlliiertenMuseum in Berlin und CARE Deutschland ein Projekt, um mit einem CARE-Paket Schülerinnen und Schülern die Geschichte der Luftbrücke näherzubringen. Auch die Rosa-Parks-Schule bekam ein solches Paket, denn das US-Generalkonsulat Düsseldorf ist Schulpate im Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Infomaterialien und Videos beeindruckten den Leistungskurs Englisch Q1 und ihre Lehrerin Renate Tellgmann sehr. Es wurde auch sehr praktisch: ein Taschentuch und Bindfäden genügten, um einen Fallschirm für eine Originaltafel Hershey’s creamy chocolate zu basteln, die auf den Schulhof segelte und natürlich auch gegessen wurde. So geschah es auch während der Blockade: die Süßigkeiten waren für die Berliner Kinder gedacht und die Aktion wurde als Operation Little Vittles (Operation kleiner Proviant) bekannt. Aber auch die Hertener großen „Kinder“ hatten Spaß an der Schokolade. Fazit: alle waren beeindruckt, dass sich ehemalige Kriegsgegner für das Überleben Berlins einsetzten und so auch zu bis heute bestehenden guten Beziehungen der Länder beitrugen.

 Text und Bilder: Rosa-Parks-Schule