So könnte das Forum aussehen

So könnte das Forum aussehen

Das Herten Forum: ein leidiges Thema für die Stadt. Viele Investoren, die viel versprochen haben, aber nur wenig hielten. Doch jetzt, nach fünf Jahren Leerstand, soll mit Phoenix development alles anders werden. Das Familienunter­nehmen will die Riune abreißen und binnen sechs Monate ein neues Center mit mehr als 20.000 Quadratmetern Mietfläche errichten. Bereits im Dezember hatten Phoenix development das Grundstück aus eigenen Mitteln erworben.

Am 11. Juli gab der Rat das OK für das Vorhaben in aller Eintracht: „Wir müssen, was das Herten Forum angeht, die Geschichte vergessen, weil es eine ­Geschichte ist, die uns nicht gut getan hat.“, sagte , CDU Fraktionsvorsitzender Stefan Grave. Und auch die SPD, vertreten durch Fraktionschef Christian Bugzel, sieht der Zukunft nun rosig entgegen: „„Die alte Kabachel muss da weg, das ist für uns das beste Signal.“ Die Planung für das neue Center übernimmt das Büro RKW Architektur+ aus Düsseldorf, das mit 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den größten Deutschlands zählt. Das Architekturbüro verwirklichte Projekte vor allem im Städtebau bzw. der Stadtentwicklung. Projekte in Hanau, Dinslaken und Gummersbach, aber auch Mailand und Stuttgart kann die RWK Architektur+ in ihrem Portfolio aufweisen.

 

 

Die Fakten im Überblick

Es gibt schon eine Menge Ideen für die Gestaltung. Das Herzstück des neuen Herten Forums wird ein Areal mit Sitzgelegenheiten, Pavillons und einem Kinderspielplatz werden: Das neue Forum soll zum Knotenpunkt werden, der von allen Richtungen aus an die Stadt angebunden ist. Diagonale Wege durch das Gelände schaffen eine Verbindung zum internen mittleren Platz. Architektonisch angelehnt wird das neue Herten Forum an das Gymnasium und das Rathaus, deren Ziegelstein Optik das Forum aufgreift. So soll sich da Projekt in das Stadtbild einfügen. Einfahrten ins Parkhaus sollen an der Feldstraße und über die Konrad-Adenauer-Straße möglich sein. Auch an einen Biergarten mit Wasserfläche zur Feldstraße wurde gedacht. Im ersten Obergeschoss soll der Einzelhandel angesiedelt werden und ins zweite Obergeschoss kommen Büros und Dienstleistern. Im Untergeschoss soll weiterer großflächiger Einzelhandel entstehen, wenn es der Markt hergibt. Ein ambizioniertes Vorhaben — wie das ganze Projekt.

Text: Sandrine Neunert