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Ausgabe 32|10

Editorial

Otto Lerchenmüller

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ein wirklich großartiges Erlebnis war für mich das Fest auf der A 40. Die 650 km lange Anreise aus der Oberpfalz hat sich gelohnt. Schon auf dem Weg zu unseren Tischen traf ich Bekannte aus Herten. Die Freunde aus Herten um Adrian Gülden und Pfarrer Uli Gallwitz
hatten ab 11 Uhr alles aufgebaut, einschließlich Sonnenzelte und Verpflegung. Große Freude bei allen. Und trotz Enge und Fußgängerstau auf der Autobahn nur lachende Gesichter. Viele Gespräche mit wildfremden Menschen. Die natürlich erkannten, dass ich nicht von hier bin. Und wenn man dann Bayern oder München als Herkunftsort nennt, ist immer für reichlich Gesprächsstoff gesorgt.

Das „Nichtvonhiersein“ hat sich nun aber bei mir geändert. Nicht hier geboren, keine Bergmannstradition in der Familie, aber seit einigen Tagen habe ich hier in Herten meinen ersten Wohnsitz, mitten in der Stadt. Ich bin angekommen in meiner zweiten Heimat, die nun mein Leben dominiert, auch wenn der Firmensitz in München bleibt. Doch das Pendeln zwischen München und dem Vest wird weniger. Und meine liebgewordenen Münchner Traditionen will ich natürlich mit nach Herten nehmen. Den Stammtisch am Samstag vom Viktualienmarkt aus der nördlichsten Stadt Italiens verleg ich einfach ins Glashaus zu Calamini. So freue ich mich auf eine erlebnisreiche Zeit im Ruhrgebiet.

Viele Aufgaben haben wir uns aktuell in der Agentur AufEwald vorgenommen, mein Team und ich. Zum Beispiel die Unterstützung der Bewerbung von Gelsenkirchen_Herten für das Projekt InnovationCity Ruhr. Zwei aus unserem Team, Oliver Mau und Florian Adamek, waren deshalb auf Recherchereise in Schweden, genauer in Västra Hamnen, einem Stadtteil von Malmö. Hier wurde im letzten Jahrzehnt in einem desolaten alten Hafenviertel ein Teil von den Ideen umgesetzt, die auch in Herten und Gelsenkirchen die Zukunft prägen sollen. Ergebnis: ein spannender Bericht mit eindrucksvollen Fotos in dieser Ausgabe von Herten erleben als Teil unseres Schwerpunktthemas.

Jetzt wünsche ich Ihnen viel Freude beim Durchblättern und Lesen und einen angenehmen Sommerausklang.

Ihr
Lerchenmüller
Otto Lerchenmüller

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