
Liebe Hertenerin, lieber Hertener,
liebes Herten-erleben-Team,
dieses Jahr begann mit einem Feuerwerk an Überraschungen. Ein Höhepunkt nach dem anderen und viele interessante Gäste in der Stadt. Der erste: Wirtschafts-Staatssekretär Dr. Jens Baganz. Engagiert schaufelte er beim ersten Spatenstich für das Wasserstoff-Kompetenz-Zentrum H2Herten AufEwald. Zusammen mit Bürgermeister Dr. Uli Paetzel und der Investorenfamilie Tewes. Mehr ab Seite 8.
Der zweite: Hans Zippert, Journalist, Autor, Satiriker. Er war Gast bei den 4. Hertener Gesprächen in der Heizzentrale AufEwald. Über 220 Gäste waren begeistert. Heiter-nachdenkliche Gedankenspiele und Wortschöpfungen eines Mannes, der an diesem Abend episodenreich skizzierte, wie Deutschland funktioniert. Und alle bekamen ihr Fett weg. Auch die Anwesenden. Folge: betroffene Heiterkeit. Ein Interview auf Seite 10.
Der dritte Gast: Christa Thoben, die Wirtschaftsministerin. Sie übergab an die H2Herten GmbH den Zuwendungsbescheid für den Blauen Turm. Das Land NRW fördert das Projekt mit 7,1 Millionen Euro. Und 13 Millionen investiert die Solar Millennium AG aus dem bayerischen Erlangen, vertreten durch ihren Technologievorstand Dr. Henner Gladen, in den rund 40 Meter hohen Blauen Turm AufEwald. Die Geschichte einer langen Odyssee lesen Sie ab Seite 8.
Der vierte Gast war eine Gästegruppe. Sie kam zu einer Hochzeit ins Hertener Schloss. Vermählt wurden zwei Städte, Herten im Ruhrgebiet mit Szczytno in Polen, im masurischen Seengebiet, am Südostrand der Allensteiner Seenplatte. Es war ein wunderbares freundschaftliches Fest, die offizielle Besiegelung der Städtepartnerschaft im Barocksaal. Mit Tränen und vielen Liebesbezeugungen. Wie es eben bei Hochzeiten so ist. Begegnungen, geprägt von gestikulierender Zeichensprache. Man hat sich verstanden. Für Karl-Heinz Egger, den Vorsitzenden des polnischen Freundeskreises in Herten, ging ein lang ersehnter Traum in Erfüllung. Sein polnischer Kollege, Dariusz Malinowski, der vor 20 Jahren Deutsch, nein, Schwäbisch in meiner Geburtsstadt Biberach lernte, war überzeugt, dass diese Partnerschaft nicht nur auf dem Papier steht, sie wird heute schon gelebt.
Wie immer wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Durchblättern und Lesen,
Ihr
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Otto Lerchenmüller