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Otto Lerchenmüller
Herausgeber
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ein besonderer Höhepunkt für Herten erleben war das Redaktionsfest im Pflegeheim Gertrudenau in Scherlebeck. Unsere Cover-Lady, die 94-jährige Mitbewohnerin Metha Voss, war selbstverständlich dabei und hat sich aktiv an diesem Abend beteiligt. Ralf Kirsch, der Chef vor Ort, und sein Team verwöhnten mit Köstlichkeiten und großer Aufmerksamkeit. Und Rolf Schettler, der Unternehmenschef, begrüßte sehr heiter und geistreich die sehr geduldigen Gäste mit der Schöpfung eines neuen Kalenders, einer neuen Zeitrechnung: der ottonische Kalender alle drei Monate steht das gesellschaftliche Ereignis des Redaktionsfestes an. Vielen Dank für das Kompliment. Eine Zeitrechnung, die wir im Januar auch in Oer-Erkenschwick eingeführt haben, als wir die erste Ausgabe von Oer-Erkenschwick erleben auf dem Gestüt Buchenhain von Bauunternehmer Alfred Reimann präsentierten.
Zum ersten Mal war ich mit Oliver Mau zusammen Gast beim Neujahrsempfang der Unternehmensgruppe Schettler im Circel. Spannende Gäste konnten Dr. Uta und Rolf Schettler begrüßen, zu einer Veranstaltung mit wirklich guten und auch motivierenden Gesprächen und einem Festvortrag, der viele nachdenklich machte und große Zustimmung erhielt. Können und müssen soziale Entrichtungen Immobilien und Dienstleistungen ökonomisch erfolgreich, also gewinnbringend arbeiten, so meine Übersetzung des Titels Moral versus Wirtschaftlichkeit. Der Gastredner, Dr. David Lohmann, Theologe, Banker und jahrelang Manager sozialer Einrichtungen, jetzt Bankvorstand in Norddeutschland mit Arbeitsplatz Luxemburg, formuliert klar Für und Wider, auch die Emotionen, die hinter einer solchen Fragestellung stecken. Seine Antwort war eindeutig: Ohne wirtschaftliches Denken und Handeln werden auch soziale Einrichtungen unsozial. Unsozial für Mitarbeiter und Kunden.
Der letzte Januarsonntag, blauer Himmel, eiskalt, knapp minus 10 Grad. Ich konnte meine Frau und einige Freunde überreden, mit mir einen Spaziergang mit Auto, Trambahn, Bus und zu Fuß zu unternehmen. Alle kamen mit, wenn auch stöhnend unter der Last der daheim gelassenen Arbeit. Der Reiseweg: Bochum, Jahrhunderthalle, Ückendorf, Bergbausiedlung, Wissenschaftspark, Gelsenkirchen, Buer, das kleine Museum am Fuße der Halde und zurück. Die Führerin, ich hatte die Tour übers Internet gebucht, hat uns Interessantes gezeigt, Architektonisches erklärt. Noch spannender wurde es aber immer dann, wenn Wolfgang von seiner Lehrzeit Hier hinten, jeden Morgen um sechs Uhr, viertel vor fünf bin ich in Essen losgefahren! erzählte, Felizitas mit großer Begeisterung Da ist meine Schule! Gesamtschuleindrücke verschaffte und Adrian, alle Örtlichkeiten kennend, meinte, als wir mit der Tram an Schalke vorbeifuhren: Deshalb bin ich auch seit über 20 Jahren hier und glücklich.
Ein wunderbarer Sonntagsausflug von Bochum nach Buer, Hertener Nachbarschaft.

Otto Lerchenmüller
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